Mach´s gut 2019

Kurstadtlauf in Bad Bergzabern

Nach dem Ultratrail in den Vogesen hatte ich wieder mal ein wenig Probleme mit meiner Plantarsehne. Also nahm ich mich zurück und ging`s erstmal wieder langsam an. Nach 3 Wochen dann der erste Testwettbewerb beim Kurstadtlauf in Bad Bergzabern. 23,2 KM und 550 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Gemeinsam mit Laufkumpel Jasko der ebenfalls an einer Verletzung laborierte liefen locker und einfach drauf los. Der Lauf ist sehr zu empfehlen. Tolle Strecke und nette Veranstaltung. Am Ende wuppten wir das Ding noch ganz gut und wurden mit Platz 18 und 19 bedacht. Mein Fuß? Erst so lala…dann lange Pause bis anfang Juni….ging einfach nicht anders. Schöner Mist…..

Gaißenschennerlauf in Kießelbronn

09. Juni und endlich wieder schmerzfrei 🙂 Verletzung überstanden und deshalb ab nach Kießelbronn zum Geißenschennerlauf. Der profilierte Halbmarathon kam mir gerdae recht. Mal sehen was nach der Laufpause und ein paar kleinen Trailingseinheiten so rauskommt. Gemeinsam mit den Kumpels Tobias und (Iron-)Bart und Jasko nahm ich die Strecke unter die Beine. Es lief rund und gut und ich war am Ende sehr zufrieden im Ziel. Den schönen Halbmarathon mit ca. 350 Höhenmetern kann man nur wärmstens empfehlen. Ist wirklich so eine Veranstaltung bei der man hängen bleibt.

Gäulauf in Gommersheim

Chicken Express Running-Team

Und weiter geht´s mit dem „Gäulauf“. Beim Halbmarathon in Gommersheim war es wie gwohnt sehr warm. Mit einer Abordnung vom unserem Chicken Express Running-Team standen wir am Start. Bei mir war nach gut 15 KM der Ofen aus….mehr schlecht als recht schleppte ich mich ins Ziel. Naja…schön war´s trotzdem mit der tollen Truppe vom Chicken Express zusammen zu sein.

Night52 in Bretten

Mit Spaß beim Ultralauf in Bretten

Das nächste Jahres-Highlight war die Night52 in Bretten. Der Ultra-marathon in der Region gehört inzwischen schon zum festen Bestandteil in der Jahresplanung. Es war mitte Juli und dieses Mal hatte einfach alles gepasst. Die Form, das Wetter und ganze Drumherum. Bis KM 30 lief ich quasi im Gleichschritt mit Jasko. Wir ergänzten uns wirklich sehr gut. Leider musst er dann mit Problemen etwas abreisßen lassen. Unbeirrt lief ich dieses Mal ohne muskuläre oder sonstige Probleme bis in Ziel. Mit einer für mich richtig tollen Zeit von 4:23 Stunden über Kraichgauer Hügel mit insgesamt mit etwas über 900 Höhenmetern, war das auch einer meiner erfolgreichsten Läufe in diesem Jahr Gasamtplatz 11 und 2ter in AK. Geiiillll…

Funkturmlauf in Grünwettersbach

Zwischendurch dann mal ein Trainingswettkampf. Der Funkturmlauf-Extrem ist ein Wettbewerb der sich in der Wertung aus einem 5 Km Lauf und einem anschließenden 11,1 KM Lauf. Die beiden Läufe finden nacheinander statt. Einige Höhenmeter müssen bewältigt werden und natürlich wie solls auch anders sein war es Ende Juli mega heiß. Zum Lauf bin ich dieses Mal mit meinem neuen Mountainbike geradelt und hatte auch schon deshlab ein wenig Vorbelastung…musste ja erstmal auf den Berg 🙂 Dennoch kam ich in der Gesamtwertung der beiden Läufe auf den 4. Gesamtplatz und in der AK auf Platz 2. Coole Sache….

Sommerpause / Urlaub

Mein Herblättle und ich….sonst ohne Worte 🙂

Halbmarathon in Ettlingen

Ein langer Trainingslauf über 35 KM zu Vorbereitung auf die 100 KM in Kandel mit eingebautem Ettlinger Halbmarathon. Die neue Strecke hat mir persönlich gut gefallen. Lief gar nicht so schlecht, hätte fast noch für die Top 30 gereicht.

DM über 100 KM in Kandel

Ziel erreicht! 100 KM…yeeeaaahhhhh

Einer neuen großen Herausforderung hatte im mich im September gestellt. Die Deutschen Meisterschaften im 100 KM Straßenlauf fanden dieses Jahr in Kandel statt. Das lag auf der Hand, dass ich da dabei sein wollte. 15 Minuten von Karlsruhe entfernt lief ich mit 5 weiteren Laufkollgen/in von der LSG Karlsruhe 20 mal die 5 KM Runde. Wir hatten ende September nochmals einen richtig warmen Tag erwischt, der mir und vielen anderen ordentlich zu schaffen machte. Bei KM 70 und 75 war ich einem DNF näher als morgens dem Nutellaglas. Mir war schlecht, ich hatte gebrochen, mir war schwindelig und ich war mental einfach am Ende. Die Vereinskollegen, mein Herzblättle und auch andere hatten mich aber motiviert weiter zu machen falls es irgendwie geht. Ich startete meine Garmin nochmals (die hatte ich schon abgedrückt) und machte mich langsam auf die nächste Runde. Es war kaum zu glauben aber ich erholte mich wieder und konnte am Ende noch in 9:48 Stunden finishen. Ich wollte eigentlich eine Stunde schneller sein aber Ultraläufe haben tatsächlich ihre eingenen Gestze und 100 KM sind nicht 2 x 50 KM, das weiß ich jetzt auch 😉 Ich war am Ende echt stolz auf mich, den Kampf gewonnen zu haben. Ergebnis: Bronze mit der Mannschaft der LSG Karlsruhe.

Turmberglauf in Durlach

Im Herbst steht der 10er in Karlsruhe-Durlach vor der Tür. Es ist immer ein ein Testlauf wie gut man für den vielleicht noch anstehnenden Herbst-marathon in Form ist. Wie gut oder schlecht man aus der Sommer-pause bzw. Urlaub zurück kam Hat man fleißig trainiert oder war man faul…und vor allem war das Essen lecker und was sagt die Wage…hehehe…Bei mir war ein bissel von allem. In überraschend guter Zeit im Gepäck war ich optimistisch für den Florenzmarathon Ende November.

Biathlon in Rheinstetten

Chicken Express Running-Team

Mal ganz was anderes….laufen, schießen, laufen, schießen, laufen, schießen, laufen…Merke: Wenn du nix triffst kannst du so schnell rennen wie du willst…Kein Chance 🙂 Lustig war´s allemal.

Florenz Marathon

Enstpannt vor der Ponte Veccio in Florenz

Einen ganz späten „Herbstmarathon“ hatte ich noch nie aber in der Toskana ist es eben mit ein bissel Glück auch ende November noch schön und die Temperaturen sind meist auch nocht zwischen 15 – 20 °C. Dennoch waren die Aussichten auf gutes Wetter schlecht. Pisa stand unter Wasser und für den Fluss Arno der duch Florenz fließt war eine Flutwelle vorhergesagt. Es stand also alles auf ziemlich wackligen Beinen. Unsere kleine aber feine Truppe lies sich aber nicht beirren und was soll ich sagen ein Träumle wars 🙂 Kein Regen sondern Sonne der Fluss hatte Tiefstand. 5 Tage lang ließen mein Herzblättle, Tobias und Dominik uns durch die Stadt treiben. Sehenswürdigkeiten, lecker Kaffee, Brioche Crema, Florentiner Steak, Eis und vieles mehr. Der Kurztrip war wirklich herrlich. Der Marathon selbst war ebenfalls sehr schön, wenn auch nicht die ganz die erhoffte Zeit. Erkenntnis daraus…bei einem Auslandsmarathon mit integrierter Städtereise auf keinen Fall auf Bestzeit laufen….sondern genießen 😉

50 KM Megamarsch in Freiburg

Ein Erlebnis der besonderen Art. Um`s mit den Worten unserer großen Tochter beim Essen zu sagen: „Schmeckt gut, aber ich will nicht mehr!“ Dennoch viele schöne Momente mit Martin und Dominik mit denen ich unterwegs war. Meine tiefen Respekt haben Beate, Verena und mein Herzblättle die das Ding ebenfalls gewandert sind.

Silvesterlauf in Rastatt

Zwei Tage vor Silvester nochmal einen Halbmarathon vollgas? Ja klar, das geht 🙂 und wie sogar…völlig unerwartet lief ich beim Halbmarathon in Rastatt eine Jahresbestzeit über 21,1 KM. Ich kann das selbst kaum glauben da mich die letzten Wochen Schmerzen in der Kniekehle geplagt hatten und das Training ein wenig gelitten hatte. Zeigt aber wieder wie wichtig doch zwischendurch auch mal eine kleine Laufpause ist. Bin mega happy 🙂

Silvesterlauf in Forchheim

Silvestertag, das heißt nochmal alle Kraft zusammen nehmen und in Forchheim beim Silvesterlauf alles geben. Am Ende der Strecke bringt einen dann der berüchtigte Schweinebuckel nah an die Kotzgrenze…hat man ihn aber geschafft ist das Ziel nicht mehr weit. Tolle Veranstaltung zum Jahresende. Es ist immer schön nochmals die vielen Lauffreunde zu sehen und zu quatschen 🙂

Jetzt sag ich leise Adjeu und freue mich auf das neue Jahr mit vielen neuen Herausforderungen und Erlebnisse. Ich wünsche allen Gesundheit und viel Glück im neuen Jahr 2020.

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