Nebensächlichkeiten und das trügerische Gefühl von Bedeutung

Viele Kilometer. Lange Nächte. Persönliche Grenzen.
Ein Laufjahr, das auf dem Papier stark aussieht – und sich beim genaueren Hinsehen selbst relativiert. Ein Rückblick auf Ultras und dass nicht alles, was mir wichtig ist, auch wichtig sein muss.


Warum ich überhaupt zurückblicke

Ich schreibe diesen Rückblick nicht wegen den bombastischen Ziel-Zeiten oder tollen Platzierungen. Zahlen lassen sich vergleichen, sortieren, bewerten.
Mich interessiert inzwischen auch etwas anderes: Was bleibt, wenn man das alles weglässt?

Der Begriff Nebensächlichkeiten klingt hart.
Fast respektlos gegenüber Dingen, die mir viel bedeuten.
Und doch trifft er es erstaunlich gut.

Denn während ich laufe, planen andere noch viel größere Läufe.
Während ich zufrieden bin, sind andere um Welten besser.
Und während ich meinem Hobby nachgehe, gibt es Regionen auf dieser Welt, in denen es nicht um Sport geht – sondern ums Überleben.

Das macht meine Erlebnisse nicht falsch. Aber es ordnet sie ein.

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🇮🇹 Impossible Target UMS 2025 – Ultra Milano – Sanremo

„Dove c’è la volontà, c’è la strada.“ – Wo ein Wille ist, da ist ein Weg. Auch wenn er 260 Kilometer lang ist…

„Impossible Target“ – das ist nicht nur der Name dieses Laufes. Es ist ein Versprechen. Eine Herausforderung. Eine Einladung zum Wahnsinn. Und ich hab sie angenommen.

Es begann – wie viele große Abenteuer – mit einem Traum. Einem Traum, der irgendwann zu einem Ziel wurde. Und dann zu einem Plan. Und schließlich, nun ja… zu einem ziemlich verrückten Wochenende mit 260 Kilometern quer durch Norditalien, begleitet von Sonne, Wind, Schmerz, Pizza, Tränen und einer Menge Lächeln. Aber von vorne.

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Wieder Bock auf Blog – Kurzer Rückblick auf meine Laufabenteuer 2024

Endlich wieder bloggen: Laufabenteuer und Geschichten statt nur Posts und kurze Insta-Storys

Es fühlt sich ein bisschen an wie ein Déjà-vu, oder vielleicht eher wie ein kleines Comeback: Nach längerer Zeit habe ich endlich wieder bock auf Blog und Beiträge über meine Laufabenteuer zu schreiben. Warum? Weil ich bock drauf habe und auch glaube, dass ein Blog eine gewisse Beständigkeit hat – im Gegensatz zu den 24-Stunden-Storys und kurzen Posts in den sozialen Medien, die schneller verschwinden, als man „Ultramarathon“ sagen kann. Vielleicht ist das altmodisch, aber irgendwie hat es auch Charme, oder? Außerdem ist es einfach für mich – und es ist auch wie ein altes Fotoalbum in dem man „blättern“ kann und zu den Fotos Geschichten hat. Ich freue mich natürlich sehr über alle die meine Geschichten und Erlebnisse hier zukünftig wieder mitlesen.

Also, hier bin ich, wieder da, bereit, euch mit meinen Geschichten von Höhen, Tiefen und allem dazwischen zu unterhalten. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen, mich auch in Zukunft auf meinen Abenteuern zu begleiten. Versprochen: Es gibt Schweiß, Drama und vielleicht hin und wieder sogar ein paar Triumphe. Und falls nicht, gibts vielleicht wenigstens etwas zu lachen.

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